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  • Lesedauer:16 min Lesezeit
  • Beitrag zuletzt geändert am:3. August 2022

Was ist Content Marketing?

Beim Content Marketing als Blogger oder Creator geht es darum:

  • wertvollen,
  • relevanten und
  • regelmäßig Content zu kreieren und auszuliefern.

All das mit dem Ziel der Aufmerksamkeit und:

  • eine klar definierte Zielgruppe anzuziehen,
  • sie zu binden und
  • profitable Handlungen auszulösen

Es geht es um Sichtbarkeit + und immer mehr um Storytelling

Um das zu erreichen, brauchst du einen smarte Content Strategie und Prozesse, die dir eine effektive Erstellung und Auslieferung sicherstellen. Um all das sicherzustellen hier meine Tipps für dein erfolgreiches Content Marketing als Blogger.

Content Marketing braucht einen Plan

Content Marketing ist definitiv keine Taktik. Deshalb braucht eine Content Marketing Strategie tatsächlich einen Plan. Du musst also Ziele formulieren und Maßnahmen entwickeln, um diese Ziele zu erreichen. Zu deinen Aufgaben gehören das Entwickeln der Content Strategie, der Social Media Strategie und eine klare Strategie für die Leadgenerierung.

Content Marketing heißt, dass du wertvollem, relevanten Content produzieren musst, und zwar regelmäßig. Um das gut umzusetzen, ist das Erstellen eines Prozessplans sinnvoll. Dazu gehört das Aufstellen eines Redaktionsteams, regelmäßige Redaktionsmeetings. Aber auch entsprechende Fachredakteure, Editoren, SEO-Spezialisten und das Nutzen von möglichen Marketing Tools, sogenannten Redaktionstools. Typische Content Formate sind Blogartikel, Videos für YouTube, Slides für die Sozialen Medien. Aber auch Guides, Leitfäden und Whitepaper, die du als Download z.B. auf deiner Website zur Verfügung stellst.

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Content Marketing Pakete von MYWAY

Content Marketing als Strategie

Content Marketing ist seit dem Auftauchen des Begriffs zirka 2011, eine weitverbreitete Marketingstrategie für jedes Unternehmen in fast allen Branchen. Es ist so beliebt, weil es unkompliziert und relativ kostengünstig ist. Und es kann nahezu unbegrenzt skaliert werden. Für immer mehr Vermarkter ist es wichtig eine nachhaltige Content-Marketing-Strategie zu entwickeln, weil sie langfristig nur damit in die Sichtbarkeit kommen.

Kreativität im Content Marketing

Vielleicht fragst du dich auch, wie gut du als Blogger schreiben können musst, oder aber wie Copywriting funktioniert.

Schreiben ist für viele eine Qual, sie glauben, dafür muss man besonders kreativ sein. Schreiben ist aber eine Fähigkeit die man wie die meisten Dinge im Leben wirklich gut lernen kann.

Daher ist es wichtig, deine Schreibfähigkeiten ständig zu verbessern, um beim Bloggen besser zu werden. Wichtig ist, einfach anzufangen. Der Spaß kommt dann beim Schreiben. Gerne kannst du dir hier einen kostenlosen Leitfaden zum Thema Kreativität herunterladen.

Content für die richtige Zielgruppe

Wenn du bereits für ein bestimmtes Thema sehr brennst, wirst du mit Sicherheit auch deine Zielgruppe kennen. Also jene Menschen, die sich genau dafür interessieren, dass du ihnen mit deinen Beiträgen bieten kannst. Beim Content Marketing ist es enorm wichtig deine Zielgruppe nicht nur zu kennen, sondern sie wirklich zu verstehen. Denn am Ende schreibst du schließlich, mit einem Ziel. Nämlich einerseits dafür deine Personal Brand aufzubauen, doch anderseits auch deine Angebote, Dienstleistungen und Produkte an eben diese Zielgruppe zu verkaufen. Kurz um, du willst für deine harte Schreibarbeit Ergebnisse sehen. Um das zu erreichen, macht es deshalb Sinn eine Content Marketing Strategie zu entwickeln.

Die Content Marketing Strategie

Dafür machst du zuallererst folgendes:

  • Beschreibe deine Zielgruppe
  • In welchen Branchen arbeiten sie?
  • Welche Rollen oder Titel haben sie?
  • Beschreibe möglichst genau ihre Interessen und Verhaltensweisen.
  • Was wollen sie wissen?
  • Was sind ihre Schmerz- und Problem Themen?
  • Wo und wie leben sie ?

Content Marketing Ziele festlegen

Nehmen wir mal an du bist Content-Marketing-Spezialist im Bereich Mentales Training. Dein Ziel ist es, das Bewusstsein für deine Personal Brand und deine Fähigkeiten zu stärken. Deine Zielgruppe sind vielleicht gestresste Manager, die eine bessere Work-Life-Balance brauchen.

Dann ist das Erste was du zu tun hast, deine Content Marketing Ziele festzulegen. Das heißt, du fragst dich mit welcher Art von Content könntest du diese Zielgruppe am ehesten erreichen?

Wenn dein Content-Marketing-Ziel dann darin besteht, Vertrauen zu dir als Personal Brand aufzubauen, könnte z.B. eines deiner Ziele sein, in den nächsten drei Monaten 50 neue Abonnenten für deinen „Mental Newsletter“ / Podcast / YouTube Kanal etc. zu gewinnen.

Hierfür kannst du verschiedene Marketingstrategien nutzen. Diese Strategien können komplex sein und würden deshalb den Umfang dieses Beitrages sprengen.

Aber wenn du hier mehr wissen willst, kann ich dir unsere Ausbildungen auf der Digital Coach Academy z.B. zum Personal Branding Architect empfehlen. Hier lernst du von der Pike auf, wie digitales Marketing funktioniert und wie du dein Know-how als Experte erfolgreich auf die Onlinestraße bringst.

Content Marketing Ziele mit der Strategie verbinden

Ein weiterer wichtiger Schritt ist deine Ziele mit deiner Content Marketing Strategie zu verbinden. Denn das ist der Schlüssel dafür, wie gut dein Content am Ende bei der Zielgruppe ankommt und funktioniert.

Ja, es kann schwierig sein, am Anfang schon realistische numerischen Ziele festzulegen. Doch das sollte dich nicht davon abhalten sie zu setzen. Wenn du in deiner nächsten Bewertung draufkommst, dass deine Zahlen unrealistisch waren, änderst du sie. Das ist einer der Vorteile bei der Entwicklung deiner eigenen Marke. Es gibt noch keine oder nicht viele Kunden, und erst recht keinen Chef, der sich über diese Adaption beschweren könnte.

Erstelle deinen individuellen Content Sweet Spot

Sieh dir folgende Grafik an. Auf der linken Seite stehen deine persönlichen Content-Marketing-Interessen. Im anderen Kreis stehen die Interessen und Bedürfnisse deiner Zielgruppe. Doch an der Stelle, wo sich die beiden Kreise überlappen, ist dein Inhalts-Sweetspot.  Dies sind die Hauptthemen, die dein persönliches Content-Marketing abdecken sollte.

Content Marketing Vertriebskanäle bestimmen

Wenn du deinen idealen Content für deine Zielgruppe bestimmt hast, machst du dich daran, die passenden Vertriebskanäle zu bestimmen.

Sollten deine Kunden bzw. deine Zielgruppe z.B. lieber Videos sehen oder Podcasts hören, als zu lesen müsstest du einen YouTube Kanal in Betracht ziehen oder einen Podcast bei Spotify anlegen.

Hängt deine Zielgruppe eher auf Instagram als auf LinkedIn ab, musst du dich um passende Bilder oder Slides kümmern, die du z.B. mit dem Content Marketing Tool Canva erstellen kannst.

Wenn dein Ziel u.a. die Steigerung deiner Markenbekanntheit ist , könntest du dich auch als Autor auf andere Blogs anbieten, die deine Zielgruppe besucht usw.

Erstelle einen Content Kalender

Wenn du deine Themen, Formate und Vertriebsplattformen klar selektierst hast, solltest du einen redaktionellen Content Marketing Kalender erstellen. Wenn du Coach bist, denke daran, dass die Zeit begrenzt ist. Deshalb ist es noch nicht an der Zeit, zu ehrgeizig zu sein. Ich empfehle dir deshalb, einen realisierbaren Content Kalender zu erstellen, z.B. indem du definierst, 2-3-mal die Woche einen Beitrag in deinen relevanten Netzwerken zu posten. Damit stellst du klar deine Regelmäßigkeit als Content Creator sicher. Und beim Bloggen, kann es am Anfang auch nur ein Beitrag pro Monat sein. Das ist völlig in Ordnung.

Wenn du versuchst zu viel umzusetzen und es gibt nicht gleich die erwünschten Erfolge, gibst du mit großer Wahrscheinlichkeit ganz auf. Doch wenn du dir realistische Ziele setzt, wirst du mit viel Spaß und Freude bei der Sache auch weitermachen. Abonniere gerne unseren Newsletter zur Digitalen Reise, wenn dich das Thema Content Marketing oder überhaupt Digitales Marketing und Branding interessiert.

Content Marketing und SERP Snippets

Das Problem ist, dass es oft Jahre dauert, bis selbst eine nachhaltige Blog-Arbeit Früchte trägt. Deshalb ist es für jemanden der gerade erst mit dem Content Marketing anfängt schwer sich durchzusetzen. Warum? Weil du mit Marken konkurrierst, die schon seit vielen Jahren ihre Zeit damit verbracht haben, regelmäßig hochwertigen Content zu veröffentlichen.

Diese Old Content Player dominieren auch in den Suchmaschinen mit den sogenannten SERP Snippets, die dir sicher schon aufgefallen sind. Fakt ist, dass derzeit schätzungsweise 600 Millionen Blogs mit mehr als 1,7 Milliarden Websites in Netz am Laufen sind. Da taucht die berechtigte Frage auf, wie man in einer derartig überfüllten Umgebung Sichtbarkeit und Reichweite bekommen soll, stimmts?

Social Media Typen und Content Marketing

An der Stelle kommt der Gedanke ins Spiel, die Social Media Typen für deine Content Marketing Strategie zu nutzen. Deshalb hier: vier Gedanken für mehr Erfolg mit Social Media Typen im Content Marketing

1. Die harte Tour – Ein großes Budget für Werbung und Influencer

Dieser Ansatz ist einfach. Wenn du einen etablierten Content-Vermarkter schlagen willst, kannst du versuchen ihn auf die harte Tour zu überwinden. Doch das kann teuer werden. Außer du legst jeden Monat 4000 Euro für Marketing auf den Tisch und ziehst das mindestens ein Jahr durch. Das kann dich einen großen Schub nach vorne bringen. Da könntest du dir die entsprechenden Social Media Typen raussuchen, und sie als Influencer in deine Strategie mit einbinden.

2. Personal Branding bzw. Differenzierung 

Du kannst auch versuchen, dich als Marke abzuheben in dem du glasklar auf dein exzellentes Personal Branding setzt. Hier kommen dann Social-Media-Kanäle ins Spiel. Denn dort findest du auch alle Arten von Social Media Typen. Je nachdem, welche Strategie du verfolgst, könntest du deine Follower dafür nutzen, um dein Branding entsprechend zu optimieren.  

Wenn du den Markt in bestimmten Social Kanälen bereits als überfüllt empfindest, kannst du dich auf andere Plattformen konzentrieren. Nämlich auf jene, in denen deine Konkurrenten derzeit noch nicht so aktiv sind. Clubhouse wäre so eine Möglichkeit. In Kombination mit modernen Apps, wie Signal oder Telegram, gibt es hier tolle neue Strategien, um fast jede Art von Zielgruppen zu erreichen. Hierzu kannst du dir auch die aktuellen Trends im Marketing ansehen.

3. Kreativität nutzen

Am Ende kannst du auch versuchen, etwas zu tun, was bisher noch nicht viele Unternehmen machen. Zum Beispiel könntest du die Leistungsfähigkeit von Plattformen wie z.B. Clubhouse oder Tiktok nutzen, oder aber Content mit einem neuen „Prozess-Flow“ entwickeln, weil er damit mehr Einblicke in gängige Branchenprobleme bietet. Doch egal für welchen dieser Ansätze du dich entscheidest, du solltest in jedem Falle an folgendes denken.

4. Qualität vor Quantität 

Im Content-Marketing wird immer die Qualität die Quantität übertreffen. Schlägst du den harten Weg ein, wirst deine Top Konkurrenten nicht einfach nur durch viel Werbung oder viel Schreiben schlagen. Es ist allemal besser jede Woche drei gute Posts zu produzieren als 10 mittelmäßige.

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Content Marketing als Blogger

Ein Blog ist beim Content Marketing und beim Inbound Marketing eine wichtige Voraussetzung. Denn damit stellst du sicher, dass du nachhaltig auch Traffic via Suchmaschinen auf deine Website bekommst. 

Wenn du glaubst, dass es ausreicht auf Social Media zu posten und oder nur Videos zu Streamen, dann lies diesen Beitrag von Doreen, um mehr über den tiefen Sinn des Bloggens zu erfahren.

Nehmen wir mal an, dich interessiert das Thema Personal Branding, oder auch wie du dir ein Onlinebusiness aufbauen kannst. Dann gehst du auf Google und suchst nach relevanten Infos zu deinem Thema, stimmt`s? Ganz genau, und deshalb sollest du die Relevanz eines Blogs lieber nicht in Frage stellen.

Selbst wenn du den strukturierten Weg über den Aufbau deiner Marke gehst, und wenn du auf kreativem Weg diverse Social Kanäle nutzt, wirst du nicht zwingend eine Superbrand. Denn wichtig ein Content Marketing zu betreiben, und damit Content zu liefern, die Leute wirklich lieben!

Zusammenfassung

Beim Content Marketing ist entscheidend, so viel Zeit wie möglich in guten Content zu stecken. Das könnte bedeuten, dass du bessere Autoren für Inhalte brauchst. Aber auch, dass du mehr Zeit in die Recherche stecken musst. Vielleicht musst du auch auf die Hilfe von Grafikern, Fotografen oder Video oder Branding Spezialisten zurückgreifen, um deine Multimedia Inhalte zu verbessern oder zu verfeinern.

Ich hoffe, wir konnten dir mit diesem Beitrag einen Mehrwert bieten. Über dein Feedback freuen wir uns in den Kommentaren.

Dein Steve

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Twicsy

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